15.09.2026
Gemeinderatssitzung Sep ´26

Seit der konstituierenden Sitzung am 12. Mai 26 hat es bis zum 15.09.26 keine öffentliche Gemeinderatssitzung mehr gegeben. Die Presse war auf der Septembersitzung auch nicht anwesend.

 

1. Hochwasserschutz

Begonnen im Jahr 2010 (!) sind die Hochwasserdämme im Wald nach Ratsberg und die Wasserableitungen entlang des Wasserwerks, der „Bauernautobahn“ nach Bräuningshof bis zur Bahntrasse fertiggestellt. Im Abschnitt 2B geht es um die Querung der Bahntrasse, der Staatsstraße und der Autobahn bis zur Regnitz. Wegen fehlender Haushaltsmittel wurden die Arbeiten Jahr um Jahr verschoben.  Die Gesamtkosten liegen bei ca. 1,3 Mio EUR, davon zahlt das Land Bayern 50 %. Das Büro Kubens, das von Anfang an schon involvierte war, hat den neuen Plan vorgestellt. Dabei wurde das Vorhaben in zwei Lose geteilt. Das erste Los beplant dabei die Querung der Staatsstraße und der Bahntrasse, das zweite dann die Querung der Autobahn.

Die Aufteilung in 2 Lose war auch ein Antrag der FREIEN WÄHLER vor 2 Jahren.  Es wurde in Aussicht gestellt (noch nicht beschlossen), dass das Los 1 zeitnah in 1 bis 2 Jahren gebaut wird.

 

2. Hoffeld

Das Büro GSP Nürnberg hat das Bebauungskonzept Hoffeld vorgestellt und die verschiedenen Erschließungsvarianten erläutert. Die in der öffentlichen Sitzung gezeigten Pläne stehen aber elektronisch noch nicht zur Verfügung und können deshalb hier nicht gezeigt werden. Wir werden dies nachholen.

Eine große Lösung erstreckt sich von der Verlängerung der Falkenstr. („Hühnergasse“) bis zum Beck, setzt aber voraus, dass alle Grundstückseigentümer ihre Grundstücke. Das ist aber aktuell nicht der Fall. Es ist daher davon auszugehen, dass zur kleinen Lösung kommen wird (Hühnergasse bis zu Zeitner). 

Bei beiden Lösungen soll im westlichen Bereich (Richtung Bahntrasse) ein reines Gewerbegebiet entstehen, im östlichen und nördlichen Bereich (begrenzt durch die  Hühnergasse) ein dörfliches Mischgebiet. Ein dörfliches Mischgebiet (MDW) ist eine spezielle Baugebietskategorie im deutschen Bauplanungsrecht. Es dient vorwiegend dem Wohnen sowie der Unterbringung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben und der Entwicklung des nicht störenden Gewerbes. Durch die Blumerei Schmidt ist in diesem Gebiet schon der landwirtschaftliche Betrieb vorhanden. 

Bei der kleinen Lösung sehen wir aber ein verkehrstechnisches Problem für das  Wohngebiet an der Scherleshofer Str. Der eh schon schlechte Zustand der Scherleshofer Str. wird sich durch den zusätzlichen Verkehr, auch Schwerlastverkehr, weiterhin verschlechtern. Wir sehen dadurch eine erhöhter Unfallgefahr für Autos, Fußgänger und Fahrradfahrer. Der viel zu schmale Fußgängerweg auf beiden Seiten tut sein Übriges dazu. Der Schulweg sowie der Weg zu den Sportstätten des SVB wird für unsere Kinder gefährlicher. Hier forderten wir ein besseres Konzept oder ein Umdenken bzgl. der Straßenplanung.

 

3. Kinderspielplatzsatzung

Der bisherige Ablösebetrag von 1000 EUR pro m² wurde auf 700 EUR pro m² reduziert. Diese Satzung wird angewandt, wenn bei der Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von Gebäuden mit mehr als fünf Wohnungen keine privaten Kinderspielplätze für die Gebäude errichtet werden.

 

4. Fernwärme

Zum Thema Fernwärme findet am 08.10.26 in H7 eine Bürgerversammlung statt.